Tourismusverband Dresden unterstreicht die Bedeutung von Veranstaltungen als wirtschaftliche Säule
Wenn zehntausende Musikfans die Elbwiesen zur Kaisermania bevölkern, internationale Gäste zu Sportereignissen wie den Finals anreisen oder Weltstars wie AC/DC die Rinne zum Beben bringen, wird deutlich: Der Dresdner Tourismus lebt nicht nur von kultureller Vielfalt und Individualreisen – sondern in erheblichem Maße auch von Veranstaltungen.
„Veranstaltungen sind für den Dresdner Tourismus kein Bonus, sondern eine zentrale wirtschaftliche Säule“, betont Sebastian Klink, Vorsitzender des Tourismusverbandes Dresden. Tatsächlich verzeichnen Hotellerie und Gastronomie rund um Großevents häufig Umsatzsteigerungen von bis zu 100 Prozent. Für viele Gäste sind Konzerte, Sportereignisse oder Kulturformate der konkrete Anlass für eine Reise in die Elbmetropole – und damit ein erheblicher Treiber der touristischen Wertschöpfung.
Auch im Nebensaisonzeitraum – insbesondere in den Monaten Januar bis März – sieht der Tourismusverband großes Potenzial. Kongresse, Tagungen und kleinere Kulturveranstaltungen könnten hier für zusätzliche Nachfrage sorgen und gleichzeitig zur besseren Auslastung beitragen. Erfolgreiche Formate wie der Striezelmarkt, das Stadtfest Canaletto oder die Kaisermania liefern eindrucksvolle Belege für die wirtschaftliche Relevanz von Veranstaltungen. Allein das Roland-Kaiser-Wochenende generierte 2023 laut Berechnungen einen touristischen Umsatz von 21,5 Millionen Euro.
Damit der Tourismusstandort Dresden langfristig wettbewerbsfähig bleibt, fordert der Tourismusverband eine strategische Eventplanung – eng abgestimmt mit der Landeshauptstadt. „Wir brauchen verlässliche Partnerschaften und klare Strukturen – besonders bei Sicherheitsvorgaben oder Themen wie Barrierefreiheit“, so Klink. Veranstaltungen müssten künftig noch stärker als gemeinschaftliche Aufgabe von Stadt, Veranstaltungswesen und Tourismuswirtschaft verstanden werden.
Der Tourismus bleibt damit nicht nur zweitstärkste wirtschaftliche Säule Dresdens, sondern auch ein Schlüssel für städtisches Wachstum und Lebensqualität. „Wenn wir zusätzliche Reiseanlässe schaffen und neue Zielgruppen erschließen, kann Dresden auch in der Nebensaison weiter wachsen – wirtschaftlich, kulturell und touristisch“, fasst Sebastian Klink zusammen.
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Foto ©Sven Döring (DML-BY) / Agentur Focus